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Fünf Gründe, warum Unternehmen mit Dashboarding beginnen müssen

3 April 2019

Der Einsatz von Dashboards hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Dashboards erzeugen eine visuelle Übersetzung von Daten und sind eine Sammlung von KPIs, Metriken und anderen Daten. Dashboards ermöglichen es, auf hohem Niveau einen guten Überblick zu behalten und helfen den Bedienern dabei, rasche Entscheidungen zu treffen und alle auf dem Laufenden zu halten. Ein gutes Dashboard ist die Übersetzung komplexer Daten in eine einfache Anzeige in Echtzeit.

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Dashboards können aus Tabellen, Grafiken, Diagrammen, Zahlen, Texten, Widgets, Videos und HTML 5-Skripts bestehen. Dashboards sind in allen möglichen Situationen anwendbar, in denen (wichtige) Geschäftsprozesse stattfinden. Die Arbeit mit Dashboards bedeutet für Ihr Unternehmen eine Prozessoptimierung. Wir möchten Ihnen fünf Gründe nennen, aus denen Unternehmen mit Dashboards beginnen müssen.

  • Ein Dashboard kann speziell auf den Benutzer zugeschnitten werden

Die Art und Weise, wie ein Dashboard eingesetzt wird, kann sich je nach Abteilung oder Funktion unterscheiden. Ein Bediener schaut auf andere Weise auf ein Dashboard als beispielsweise ein Terminal-Manager. Der Terminal-Manager möchte möglicherweise gerne sehen, wie die Rendite des gesamten Terminals aussieht, während der Bediener Einblick in den Prozessbetrieb haben möchte. Es wäre daher sinnvoll, für jeden dieser Mitarbeiter ein anderes Dashboard zu entwickeln. Deshalb ist es wichtig, mit den (End-) Benutzern einen guten Dialog über den Prozess, die Tätigkeiten und die Verantwortlichkeiten zu führen.

  • Eine einheitliche visuelle Darstellung aus verschiedenen Datenquellen

Bediener beschäftigen sich mit einer Vielzahl von Informationsquellen und -systemen. Dadurch sind die Informationen, die zur Durchführung der Arbeit im Kontrollraum erforderlich sind, häufig fragmentiert. Für die Bediener ist es wichtig, einen Überblick über die verschiedenen Prozesse zu behalten. Dashboards können mehrere Datenquellen wie PSIM, ERP, SCADA, CRM, Social Media usw. enthalten und können auf verschiedenen Geräten visualisiert werden. Normalerweise stellt jedes zugrundeliegende System die Informationen auf andere Weise dar. Durch die Kombination der Informationen aus verschiedenen Datenquellen in einem Dashboard sieht der Benutzer ein übersichtliches und einheitliches Erscheinungsbild.

  • Richtige Interpretation von Informationen

Es ist nicht nur wichtig zu wissen, wer die Benutzer der Dashboards sind, es ist auch wichtig, dass die Benutzer die Informationen richtig interpretieren. Zu diesem Zweck muss deutlich gemacht werden, welche Informationen die Benutzer bekommen möchten. Wenn in einem Dashboard viele Informationen enthalten sind, die nicht relevant sind, werden die anderen Informationen häufig weniger gut interpretiert. Stellen Sie daher die Frage, welche Antworten das Dashboard geben soll. Wie viele Flugzeuge sind verspätet? Wie viel Öl/Gas wird produziert? Wie viel Kapazität haben wir? Welchen Status haben entscheidende Komponenten?

Um die Informationen richtig interpretieren zu können, ist die Wahl der Grafiken, Tabellen, Farben und des (einfachen) Designs von entscheidender Bedeutung. Verwenden Sie beispielsweise Farben nicht nur deshalb, weil sie schön sind, sondern verwenden Sie Farben, die einen Zustand anzeigen. Die Farbe Rot wird oft verwendet, um einen negativen Wert darzustellen. Alle Benutzer müssen die Informationen sofort verstehen.

  • Auf einen Blick: Übersicht über den Prozess und die Schwachstellen

Mit einem Dashboard können Benutzer die wichtigsten Informationen und Schwachstellen auf einen Blick sehen. Dies kann nur erreicht werden, wenn Informationen komprimiert dargestellt werden. Hier gilt eindeutig „weniger ist mehr“. Eine Überladung mit Informationen in einem Dashboard kann überwältigend erscheinen. Je weniger Informationen auf einem Dashboard angezeigt werden, desto größer ist die Chance, dass Benutzer diese Informationen verinnerlichen. Darüber hinaus ist die korrekte Anordnung von Informationen auf einem Dashboard unerlässlich. In Deutschland ist es üblich, von links nach rechts und von oben nach unten zu lesen. Stellen Sie daher sicher, dass sich die wichtigsten Informationen oben links befinden. Dashboards werden normalerweise aus Standard-Blöcken erstellt. Dadurch können Daten leicht gruppiert und getrennt werden. Auch die Gerätewahl beeinflusst die Lesbarkeit der Informationen. Bestimmen Sie vorab, welches Gerät verwendet wird, dies beeinflusst auch die Wahl des Datenvisualisierungs-Tools.

  • Treffen Sie fundiertere Entscheidungen auf der Grundlage der gesammelten Informationen

Jeder, der ein Dashboard verwendet, kann letztendlich fundiertere Entscheidungen treffen. Bei der Betrachtung eines Dashboards begreift der Benutzer sofort, was in den Informationen enthalten ist. Testen Sie ein Dashboard immer mit verschiedenen (End-) Benutzern, um festzustellen, ob alle Informationen eindeutig sind. Es ist niemals möglich, alle Informationen und KPIs darzustellen. Wählen Sie immer die wichtigsten und entscheidendsten Informationen aus. Die Kombination von Daten kann dabei eine Rolle spielen. Durch das Anwenden von Filtern, Recherche- bzw. situationsspezifischen Dashboards können Sie die richtigen Entscheidungen treffen. Verwenden Sie zur Unterstützung eines Dashboards stets Titel, Beschriftungen und Legenden. Vermeiden Sie jedoch unnötigen Text/Informationen.

Unsere Methode 
Die Entwicklung eines Dashboards, das alle Anforderungen erfüllt, ist praktisch unmöglich. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass nach und nach neue Informationsquellen hinzugefügt werden oder Dashboards durch die Kombination von Daten aus verschiedenen Systemen immer intelligenter werden. Stellen Sie sicher, dass nach der Bereitstellung eines Dashboards regelmäßige Feedbackrunden stattfinden. Insbesondere nach der ersten Bereitstellung ist es ratsam, umgehend festzustellen, welche (entscheidenden) Informationen fehlen und welche Informationen nicht verwendet oder verstanden werden. Ein Dashboard ist ein dynamisches Werkzeug, das nur dann nutzbar bleibt, wenn es regelmäßig kritisch unter die Lupe genommen wird. Um ein Dashboard zu erstellen, verwenden wir das folgende Verfahren:

Schritt 1: Bestimmen Sie die – minimalen – relevanten Informationen.
Schritt 2: Bestimmen Sie die Werkzeuge, die Sie hierfür benötigen
Schritt 3: Erstellen Sie das Dashboard 
Schritt 4: Verwenden Sie das Dashboard 
Schritt 5: Lernen und bewerten Sie und passen Sie das Dashboard ggf. an

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Marlene
Projektleiter