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Kameraüberwachung in Krisenzeiten

15 April 2020

Heutzutage setzen Unternehmen zunehmend Kameras ein, um verschiedene Situationen zu überwachen. Die Qualität und Funktionalität von Kameras nehmen stark zu. Dadurch eignen sich die Kameras hervorragend für Anwendungen wie Beobachtung, Erkennung, Identifizierung, Überwachung oder Sicherheit. Durch den Einsatz von Kameras wird Kapazität frei und ist körperliche Anwesenheit nicht unbedingt erforderlich. 

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Fiebererkennung mit Wärmekameras
Derzeit sind mehrere wichtige Berufsgruppen aufgrund des Coronavirus mit Kapazitätsproblemen konfrontiert. Das Letzte, was Sie als Organisation wollen, ist, gesunde Kollegen mit dem Coronavirus zu infizieren und damit (Geschäfts-)Prozesse zu gefährden.
Eines der Symptome dieses globalen Virus ist Fieber. Um Kollegen und Besucher mit Fieber zu erkennen, können Unternehmen Wärmebildkameras einsetzen. Diese intelligenten Kameras können die Temperatur von Menschen mit sehr hoher Genauigkeit messen und anzeigen. Bei der Erkennung von Besuchern mit fieberhaften Temperaturen löst das System automatisch einen Alarm aus. Solche Kameras werden unter anderem in lebenswichtigen Prozessen in Krankenhäusern, Rathäusern, öffentlichen Bereichen und Kontrollräumen von Kraftwerken, öffentlichen Verkehrsbetrieben, Straßenbehörden und Flughäfen eingesetzt.

Kameraüberwachung im Falle der Isolation
Insbesondere wenn die Kontaktisolierung eine wichtige Rolle spielt und eine Überwachung und/ oder der Fernkontakt in bestimmten Momenten wünschenswert und zeitsparend ist, kann Kameraüberwachung eine Lösung bieten. Schließlich muss man den Patienten nicht immer unnötig stören, und manchmal ist es nicht praktisch, sich für eine Kleinigkeit ganz in isolierende Kleidung hieven zu müssen. Wenn flexible Lösungen erforderlich sind, können Sie auch an eine mobile, drahtlose Kameraüberwachung denken, die sich einfach im drahtlosen Netzwerk installieren lässt. Sie können diese Art von Kameras problemlos auf der entsprechenden Kamerabasis platzieren, ohne Sie zu montieren. Die Kameras verfügen über Bewegungssensoren, die das Pflegepersonal z.B. warnen, wenn Patienten das Bett verlassen.

Kameraüberwachung auf Pflegestationen
Die Kameraüberwachung kann auch auf anderen Pflegestationen, wie z.B. auf Intensivstationen eingesetzt werden. Dank der Kameraüberwachungssysteme können die Patienten bei Bedarf überwacht werden, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Dies geschieht häufig in Abstimmung mit dem Patienten und/ oder der Familie und wenn die Situation des Patienten dies erfordert. Kameraüberwachung wird nur dann als unterstützendes Instrument eingesetzt, wenn dies tatsächlich erforderlich ist. Das Pflegepersonal kann z.B. mit Hilfe der Kamerabilder sehen, ob die Patienten ruhig liegen. In vielen Fällen handelt es sich um Live-Streams, die Bilder werden nicht gespeichert und können nur live betrachtet werden.

Mobile (temporäre) Kameras
Der Einsatz von mobilen Kamerainstallationen hat stark zugenommen. Aufgrund des aktuellen Coronavirus sind die Intensivstationen ausgelastet, und es werden vorübergehende Vorkehrungen getroffen. Durch den Einsatz (temporärer) mobiler Kameras wird der physische Kontakt zwischen Patienten und Arzt begrenzt. Die Verwendung temporärer mobiler Kameras ist bereits bei Veranstaltungen und großen Bauprojekten weit verbreitet. Selbst wenn keine physische Netzwerkinfrastruktur verfügbar ist, können die Kamerabilder über eine stabile, gesicherte 4G/ LTE-Verbindung gestreamt werden. Die Bildbetrachtung erfolgt häufig von einem Kontrollzentrum aus.

Überwachungskameras
Das Vorhandensein einer Kamera reduziert Kriminalität und Belästigung und erhöht die Tatkraft der Sicherheitsdienste. Darüber hinaus besteht das Ziel eines Kamerasystems darin, potenzielle verdächtige Bewegungen in oder um einen zu überwachenden Bereich aufzuzeichnen, den unbefugten Zugriff auf einen Bereich zu registrieren und gegebenenfalls die Sicherheit mit einem automatischen Alarm beim Betreten eines Bereichs zu unterstützen. An Orten, an denen eine zusätzliche Überwachung erforderlich ist, können flexibel einsetzbare mobile Kameras eine Lösung bieten. Die Software ist heutzutage so intelligent, dass es in Zusammenarbeit mit Wärmekameras möglich ist, eine Person in einer schlecht beleuchteten Umgebung zu identifizieren und sogar ihre Route zu verfolgen. Dadurch werden bessere und umfangreichere Informationen bereitgestellt.

Kunden über Kamera-Anwendungen von INTER:

Kameraüberwachung als Beobachtungssystem
Kempenhaeghe, Kompetenzzentren für Epilepsie, Schlafmedizin sowie neurologische Lern- und Entwicklungsstörungen (NL), hat vor kurzem ein neues iMAS-Videobeobachtungssystem von INTER in Betrieb genommen. Das Kompetenzzentrum verwendet das iMAS-Videoüberwachungssystem von INTER einschließlich Bildspeicherung. Dies hilft ihnen, die aufgezeichneten Bilder und registrierten Triggersignale zu überprüfen und zu klassifizieren. So kann besser beurteilt werden, was die Ursache von epileptischen Anfällen ist und welche Technologie als beste zur Erkennung der Anfälle geeignet ist. Für Kempenhaeghe waren Benutzerfreundlichkeit, Qualität der Aufnahmen und eine Verbindung mit der EPA von großer Bedeutung.

Kameraüberwachung im Falle der Isolation
Sander ist Pfleger in der Abteilung für Kernsystem-Krankheiten im Erasmus MC. Diese Abteilung kümmert sich um Patienten, die möglicherweise ein infektiöses Bakterium tragen. Dank der Kameraüberwachung von INTER kann Sander diese Patienten vor allem nachts im Auge behalten, ohne selbst das Zimmer des Patienten betreten zu müssen. Ziel ist es, das Infektionsrisiko für diese Patienten zu minimieren. Auf diese Weise muss die Schleusentür nicht unnötig oft geöffnet werden. Dies reduziert nicht nur das Infektionsrisiko, sondern ermöglicht dem Patienten auch einen besseren Schlaf.

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Marlene
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