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Wandkonsole für digitale Bilder im Operationssaal

19 August 2021

INTER bietet mehrere Optionen für die Anzeige digitaler Bilder im Operationssaal. Für Krankenhäuser, die keine Hängevorrichtungen oder separaten Bildschirme verwenden möchten, besteht die Möglichkeit, sich ganz für eine Wandkonsole zu entscheiden. Diese Wandkonsole kann auch in Kombination mit Pendelleuchten oder separaten Bildschirmen verwendet werden.

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Die gesamte Konstruktion ist vom OP-Tisch aus gut sichtbar und nahtlos hinter einer Glaswand verborgen. Dadurch wird sichergestellt, dass das System den erforderlichen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften entspricht. Die Klappe der Glasscheibe kann leicht nach oben geschwenkt werden, sodass Wartung und Instandhaltung jederzeit problemlos durchgeführt werden können. Die einzelnen Elemente werden so hergestellt, dass sie in die - in den meisten Fällen bereits vorhandene -Wandnische passen.

Digitaler Bildbetrachter mit ORflow-Software
In der Metallwandkonstruktion sind ein oder mehrere Bildschirme hinter einer Glasplatte sauber integriert. Hierauf kann auch die Software von INTER ausgeführt werden. Die Wandkonsolen sind mit integrierten PCs verbunden, sodass das Operationsteam während einer OP über die ORflow-Software Zugriff auf die entsprechenden Bilder und Patientenakten hat.

Die Monitore sind in verschiedenen Größen erhältlich - von 24 bis 85 Zoll. Auch Kombinationen sind möglich, zum Beispiel 24 und 42 Zoll. Die Bedienung erfolgt, wenn gewünscht über ein Touch-Layover auf dem Monitor und/oder über eine medizinisch zertifizierte Tastatur und Maus Kombination.

Alle Bilder können abgerufen werden
Die Softwareplattform bietet Verbindungen zu Systemen außerhalb des OPs, sodass verschiedene Arten von Daten und Informationen angezeigt werden können, darunter Patientendaten (EPA) sowie medizinische PACS- und DICOM-Bilder.

ORflow wird oft groß im Operationssaal als zentraler Übersichts- und Kontrollbildschirm angezeigt. Alle medizinischen Bilder sind somit in ORflow verfügbar. ORflow steht auch als digitale Informationsbereitstellung an anderen Stellen innerhalb oder außerhalb des OPs zur Verfügung. Die Informationen können in einer sehr hohen 4K-Bildqualität dargestellt werden, so dass auch kleinste Details deutlich sichtbar sind. Neben den PACS-Bildern können auch Kardiographie-, Endoskopie-, Ultraschall- und andere (medizinische) Bilder übertragen werden.

Weiterleitung von Bildern über iOK
Alle verfügbaren Bildgebungsgeräte können einfach an das iOK angeschlossen werden, woraufhin die betreffenden Bilder frei an andere verfügbare Ziele innerhalb oder außerhalb des OPs weitergeleitet werden können. Es ist auch möglich, Kamera- oder Bilder vom Eingriff live auf dem Monitor wiederzugeben oder sie mittels Video-über-IP Netzwerkverbindung nach auβen zu streamen.

Bildspeicherung mit iMAS
In Kombination mit iMAS, der INTER-eigenen Softwareanwendung zur Bildspeicherung, sorgt ORflow oder iOK dafür, dass OP-Bilder, Kamerabilder und Videoaufnahmen in der Patientenakte registriert werden. Die Form der Bildspeicherung und Weiterleitung hängt oft von der Bildart ab. Datenschutzbedenken, Benutzerautorisierung und Anforderungen an die Bildqualität sind Faktoren, die eine Rolle spielen. Unser intelligentes iMAS-Speichersystem berücksichtigt diese Aspekte.


Warum entscheiden sich Krankenhäuser für eine Wandkonsole?
Durch die vollständige Integration in die Wand spart die Konsole Platz, da sie keine Bodenfläche beansprucht. Dies schafft mehr Bewegungsfreiheit für das Operationsteam. Dank der zentralen Platzierung des Bildschirms im OP, aller zugehörigen Geräte und der Verkabelung werden die Installationskosten niedrig gehalten. Wenn es Möglichkeiten für Anpassungen im OP gibt, kann eine Wandkonstruktion eine relativ einfache Lösung sein.

Es gibt verschiedene Faktoren, die eine Rolle dabei spielen, ob eine Wandkonsole eine gute Wahl ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Krankenhäuser beispielsweise verwenden einen digitalen Bildbetrachter vor allem, um glatte Wände zu schaffen und so wesentlich zur Hygiene im OP beizutragen. Installationsprojekte, bei denen glatte Wände entstehen, werden vor allem in Neubauten eingesetzt. Oder auch wenn die Wandkonsole hauptsächlich die traditionelle Konsole mit Lichtkasten ersetzt, um Röntgenbilder digital auswerten zu können. Außerdem kann der Platz, der bisher für die traditionellen Geräte verwendet wurde, nun als Nische für die Wandkonsole genutzt werden, was in Deutschland oft der Fall ist.

Entscheidung für oder gegen eine Wandkonsole?
Bei der Installation in bestehenden OP's (z.B. während einer Renovierung), fällt die Wahl oft auf Aufbau-Bildbetrachter. Oftmals haben Einbausysteme in diesen Fällen zu groβe Auswirkungen auf die Renovierung und gibt es einfach nicht genügend Platz. Nicht alle Krankenhäuser arbeiten mit Wandkonsolen, weil zum Beispiel ein mobiler Videoturm, oder die Displays in der Nähe benutzt werden.

Die Wandkonsole im Einsatz
Digitale Bildbetrachter mit iOK wurden von INTER in verschiedenen Krankenhäusern in Benelux installiert: Universitätsklinikum Giessen & Marburg, Katholische Hospitalgesellschaft Ostwestfalen, Evangelisches Klinikum Niederrhein, sowie im Krankenhaus Hôpitaux Robert Schuman in Luxemburg. Im Krankenhaus Hopitaux Schuman in Luxemburg wurden die neu ausgestatteten Operationssäle mit Wandkonsolen bereits im vergangenen Jahr in Betrieb genommen.

Hersteller der Wandsysteme ist die deutsche Planilux GmbH aus Warstein. Unter dem gleichnamigen Markennamen wurden seit 1954 nicht nur cirka eine halbe Million analoge Bildbetrachter sondern seit 2005 auch rund 6000 digitale Geräte in mehr als 40 Ländern erfolgreich vermarktet.

Neugierig geworden? Lesen Sie hier mehr über die digitalen Bildbetrachter, oder hier mehr über INTER ORflow, iOK und iMAS.

Fotograf: Emmanuel Claude

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